Bachblütentherapie

 
 
Die Bachblütentherapie ist ähnlich der Homöopathie eine 
feinstoffliche Heilmethode. Sie wurde in den 30er Jahren des
20. Jahrhunderts durch den Londoner Arzt Dr. Edward
Bach begründet. Bei den Bachblüten handelt es sich um
Essenzen aus Blüten von insgesamt 38 Blumen, Büschen
und Bäumen. Dr. Bach fand diese Pflanzen, die durchweg
ungiftig sind, an naturbelassenen Orten vor. Der hochsensible
Mann erfasste die Wirkung dieser Pflanzen
auf Körper, Geist und Seele eines Lebewesens intuitiv.
Jede der Bachblüten verkörpert ein bestimmtes
„Seelenkonzept“ als Schwingungsfrequenz, welches mit
einem bestimmten „Seelenkonzept“ im Menschen oder
Tier übereinstimmt. Negative Gemütszustände des Patienten
wie z. B. Hass, Habgier,Eifersucht, Angst, etc. werden
durch die übergeordneten harmonischen Energieschwingungen
der Blüten überflutet. Ziel der Therapie ist eine
harmonische Entfaltung der Persönlichkeit von
Mensch und Tier. Bachblüten werden demnach bei
negativen Gemütsstimmungen und den häufig daraus
folgenden Verhaltensauffälligkeiten eingesetzt. Dies
können in der tierärztlichen Praxis z. B. Angst- und
Unruhezustände, Unsauberkeit oder Zerstörungswut,
depressive Stimmungen oder Eifersucht eines Tieres sein.
Sofern keine gravierenden Fehler in der Haltung des Tieres
vorliegen, die die Verhaltensauffälligkeiten bedingen,
können oft erstaunliche Erfolge mit der Bachblütentherapie
erzielt werden.
Für den Einsatz bei hauptsächlich körperlichen 
Krankheitssymptomen sind die Blüten als vorrangiges
Heilmittel weniger geeignet, sie können aber neben einer
fachgerechten Behandlung unterstützend eingesetzt werden.
Die Bachblütentherapie ist nebenwirkungsfrei und zeigt
keinerlei Unverträglichkeiten mit anderen Therapiemethoden.



                            Akupunktur

 
Die Akupunktur am Menschen hat ihren Ausgangspunkt in 
China genommen, wo sie seit mindestens 3000 Jahren ein
Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
ist (neben der Akupunktur gehören noch Diätetik,
Kräutermedizin, Tuina-Massage und Qi Gong dazu) .
Nach verschiedenen Darstellungen aus China und Sri Lanka
wurden hauptsächlich Nutztiere wie Pferde, Rinder und
Elefanten akupunktiert. Die Akupunktur von Hunden und
Katzen gilt hingegen als abendländische Entwicklung der
jüngeren Zeit. Im Vordergrund der TCM steht eine
ganzheitliche Betrachtungsweise.
Sämtliche Vorgänge im Universum und damit in allen 
Lebewesen beruhen auf dem Wechselspiel zweier
gegensätzlicher Kräfte (Yin und Yang), die sich in einem
dynamischen Gleichgewicht befinden. Wird dieses
Gleichgewicht gestört, entstehen Krankheiten. Die Akupunktur
regt die Regulation des Körpers an und versucht dieses
Gleichgewicht wieder herzustellen.
Der Begriff „Akupunktur“ leitet sich von den lateinischen 
Worten „acus“ = Nadel und „pungere“ = stechen ab.
Außer durch Einstechen einer Nadel, was von den meisten
Tieren recht gut toleriert wird, kann ein Akupunkturpunkt
aber auch durch verschiedene andere Techniken, z. B.
Erwärmung oder Einsatz eines Lasers stimuliert werden,
was auch in unserer Praxis praktiziert wird.Einsatzgebiete
der Akupunktur sind Erkrankungen, die wie bereits oben
erwähnt, auf eine gestörte Regulation
einer Organfunktion zurückzuführen sind.
Bereits zerstörtes Gewebe kann durch die Akupunktur
nicht geheilt werden. So kann z. B. ein arthrotisch
verändertes Kniegelenk nicht wieder hergestellt werden,
Begleiterscheinungen wie Muskelverspannungen,
Durchblutungsstörungen und Schmerz können aber positiv
beeinflusst werden.
Neben den Schmerzerkrankungen des Bewegungsapparates 
können auch funktionelle Störungen der inneren Organe
gut mit Akupunktur behandelt werden. Hier können
beispielhaft Verstopfung/Durchfälle,
Blasenbeschweren/Harnträufeln, hormonelle
Fehlregulationen oder Allergien genannt werden.

Ob eine Akupunkturbehandlung bei einem erkrankten Tier
angezeigt ist, wird im Einzelfall entschieden.



             Homöopathie

 
 
Von Samuel Hahnemann vor ca. 200 Jahren entwickelte 
Heilmethode als Alternative zu den damals üblichen eher
brutalen Therapien wie Aderlass oder Quecksilberbehandlung.
Der Grundsatz der Homöopathie lautet: "Ähnliches mit
Ähnlichem bekämpfen!", was bedeutet: Wenn ein Mensch
oder ein Tier einen Hautausschlag hat, als ob er in die
Brennnesseln geraten wäre, würde man die Symptome
mit Urtica urens, der Brennnessel behandeln.
Daher wird ein Teil einer Brennnessellösung, der
sogenannten Urtinktur mit 9 Teilen Lösungsmittel vermengt
und 10 mal auf ein Lederkissen aufgeschlagen.
Dieser so hergestellte Dezimalschritt ist die sog. D1,
wenn 1 Tropfen + 100 Tropfen Lösungsmittel vermischt
werden ist dies die sogenannte C1. Nur wenn die
Verdünnungsstufen, die Potenzen genannt werden, auf diese
Weise hergestellt werden, wobei noch unbekannte Energien
in das Lösungsmittel abgegeben werden, ist von einer
Wirkung auszugehen. Ab der 23. Potenz ist kein
Stoffmolekül mehr in der Lösung nachzuweisen, aber es
werden sehr viel höhere Potenzen mit Erfolg eingesetzt. Als
Ausgangsstoff der Homöopathika dienen Pflanzen –
oder deren Teile, ganze Tiere (z. B. Ameisen) oder Mineralien.
Im Körper wird durch die Einnahme ein Krankheit- oder
Vergiftungsprozess, das sog. Arzneimittelbild, ausgelöst,
gegen das der Körper Abwehrkräfte entwickelt, die die
eigentlich vorliegende Erkrankung ausheilen. Wenn
Homöopathika eingesetzt werden, ohne dass eine Krankheit
vorliegt, kann der Körper dadurch Krankheitserscheinungen
zeigen: Man hat das Arzneimittelbild ausgelöst. Daher nicht
kritiklos selbst mit homöopa
thischen Mitteln
herumexperimentieren. Aufgrund des oben beschriebenen
Wirkungsmechanismus kann es auch gelegentlich eine
sogenannte Erstverschlimmerung geben, die aber häufig
ein erster Schritt zur Heilung ist.